Du hast es sicher gespürt: Die Schweizer Gastronomie und die Hotels sind wieder belebter. Die Zahlen bestätigen diesen positiven Trend! Die Schweizer Hotellerie verbucht nach einem Rekordjahr 2025 einen erfreulichen Start ins neue Jahr. Im Januar 2026 steigen die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Das sind doch tolle Neuigkeiten für alle, die dein Herz für unsere Gasthäuser und Übernachtungsbetriebe schlagen lassen.
Die Logiernächte steigen an
Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte erste Schätzungen, die zeigen: Im Januar legten die gesamten Logiernächte um 2,1 Prozent zu. Dies zeigt, dass die Schweiz als Ferien- und Geschäftsdestination weiterhin sehr beliebt ist. Du merkst also: Die Betten in den Hotels sind gefragter, was sich positiv auf die gesamte Wertschöpfungskette in unserem schönen Land auswirkt.
Wer kommt zu Besuch?
Besonders spannend ist der Blick auf die Herkunft der Gäste. Sowohl inländische Gäste als auch Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland sorgen für diesen Schub. Dein Aufenthalt in einem gemütlichen Schweizer Gasthaus trägt also direkt dazu bei, dass die Branche läuft.
Zuwächse aus Übersee und Europa
Besonders erfreulich sind die Zahlen aus wichtigen Märkten. Die Übernachtungen von US-Touristen steigen kräftig um 7,1 Prozent. Auch Gäste aus Europa sorgen für ein Plus von 3,5 Prozent. Das zeigt, wie attraktiv unsere Alpen, Städte und die herzliche Gastfreundschaft machen.
Innerhalb Europas sehen wir besonders gute Zuwächse aus:
- Deutschland mit einem Plus von 1,4 Prozent.
- dem Vereinigten Königreich mit +0,9 Prozent.
Du siehst: Unsere schönen Hotels und Restaurants ziehen Gäste aus der ganzen Welt an. Das ist wichtig für die Arbeitsplätze in der Hotellerie und der Systemgastronomie.
Asiatische Gäste: Ein gemischtes Bild
Bei den Gästen aus Asien gibt es eine deutliche Verschiebung. Während Gäste aus Indien und den Golfstaaten stark zulegen (Indien sogar um beeindruckende 69 Prozent!), verzeichnen wir einen Rückgang bei den Übernachtungen aus China um 32 Prozent. Solche Schwankungen zeigen, wie wichtig es ist, dass unsere Betriebe flexibel auf verschiedene Märkte eingehen und beispielsweise durch ein vielfältiges kulinarisches Angebot punkten.
Was bedeutet das für dich als Gastgeber oder Gast?
Dieser positive Start ins Jahr 2026 gibt Zuversicht. Du als Gast spürst vielleicht, dass die Stimmung in den Gasthäusern besser ist. Als Gastgeber profitierst du von der höheren Auslastung. Dennoch mahnen Branchenvertreter zur Vorsicht: Logiernächterekorde bedeuten nicht automatisch Gewinnrekorde. Die Kosten steigen ja auch. Darum bleibt die Steuerung der Nachfrage wichtig. Angebote, die Gäste auch in der Nebensaison oder in weniger bekannten Regionen anziehen – zum Beispiel durch spezielle Themenwochen oder kulinarische Reisen – sind der Schlüssel, damit dein Lieblingsgasthaus langfristig Erfolg hat.
Nutze die Chance, diese erfreuliche Entwicklung zu geniessen. Ob du in einem Berggasthaus übernachtest oder einfach ein feines Essen in einem lokalen Restaurant geniesst: Dein Besuch unterstützt die hohe Qualität der Schweizer Gastronomie.
Häufig gestellte Fragen
Was war die wichtigste Entwicklung im Januar 2026?
Die wichtigsten Treiber waren die Zunahme der Logiernächte bei inländischen und ausländischen Gästen, insbesondere aus den USA und Europa.
Bedeuten mehr Logiernächte automatisch mehr Gewinn für die Hotels?
Nein, trotz des Wachstums bleibt die Rentabilität ein Thema, da die Kosten steigen und die Belegung nicht überall gleichmässig hoch ist.










